Kulturelle und kulinarische Begegnung mit dem Vinschgau – 21.04. – 12.05. – 19.05.
Begegnung mit dem Vinschgau
Kulturelle und kulinarische Busreisen in das Tal der jungen Etsch
Von Innichen nach Mals, zum Tartscher Bichl
Frühstück über den Dächern von Meran – Kleines Konzert in einer romanischen Kirche – Vinschger Köstlichkeiten in einer alten Burg – Marmor in Laas – Waalwege und aufrichtige Weine bei einem Vinschger Weinbauer
Termine: Samstag – 21. April – 12. Mai – 19. Mai
Wenn jemand an den Vinschgau denkt, so sind es Begriffe wie: Vinschgerwind, Vinschger Paarlen, die Marillen, die Vinschger Lügner oder die Korrner und die Schwabenkinder, die ins Gedächtnis rücken. Und all diese Begriffe haben ihre Bedeutung und zeichnen Bilder des Tals an der jungen Etsch.
Manchmal wird der Wind im Winter oder Frühjahr auch bissig und man freut sich, dass er „wieder geht“. Manchmal aber bringt er auch Kühlung an heißen Sommertagen und sehr oft besiegt er die Regenwolken und schenkt dem Tal viele Sonnentage. Über viele Jahrhunderte waren der Vinschger Sonnenberg und die Malser Haide, die Kornkammer von Tirol. Gerade wegen der häufigen Trockenheit gedeihte das Korn prächtig und die Vinschger Paarlen erzählen heute noch von dieser Zeit.
Und wer kennt nicht die Vinschger Marillen. Bereits die Marillenblüten begeistern mit ihrem Mut und mit ihrer Unbekümmertheit die Menschen und sie wagen sich sehr früh in das Vinschger Frühjahr. Ihr Mut wird belohnt und zeigt sich in den einzigartigen, unverkennbaren Früchten des Sommers. Marillen und Getreidefelder gehörten früher zusammen und die Kinder die barfuss über frisch geschnittene Kornfelder liefen, genossen die saftigen und süßsauren Früchte wenn sie von den spitzigen Halmen aufgespießt, im Getreideacker lagen.
Zu Unrecht sind die Korrner verschrien und zu Unrecht werden sie zu Dieben und faulen Menschen gestempelt. Die Korrner waren ein Produkt der Armut. Für alle reichte es auf den immer kleiner werdenden Bauernhöfen nicht mehr und oft war die gemeinsame Schüssel zu klein und die Not wurde immer größer. So waren die Korrner gezwungen ihre Heimathäuser zu verlassen und sie haben auf ihrem Karren das Allernotwendigste mitgezogen und -geschoben und sind von Dorf zu Dorf gewandert. Haben eingekauft wo es billig war und verkauft wo mehr Geld vorhanden war. Und ein „Gesetz“ erlaubte ihnen aus Acker und Feld das Allernötigste zu nehmen, das sie zum Überleben brauchten.
Welche Eltern, welcher Vater, welche Mutter geben schon gerne ihre Kinder weg. In der Zeit der Schwabenkinder waren sie aber gezwungen, ihre Kinder nach Süddeutschland zu schicken und für Zeit auszuleihen, damit das Essen für die Dagebliebenen reichte. Der Weg über die noch verschneiten Berge war mühsam und das Heimweh groß. Und es ist gar nicht so lange her, dass die letzten Schwabenkinder ihren notwendigen Weg ins Schwabenland gegangen sind und auch letzte „Korrner“ leben im Vinschgau noch.
Karl Perfler, Natur- und Landschaftsführer aus dem Vinschgau kennt sein Heimattal und ist viele Wege gegangen, um mit seinem Tal in Berührung zu treten. In seinen Büchern erzählt er sehr gefühlvoll von den Menschen, ihren Erfahrungen und beschreibt die Landschaften, die einem Wechsel unterzogen.
Jetzt lädt er die SüdtirolerInnen ein, ihre Heimat besser und näher kennen zu lernen und organisiert geführte Begegnungen mit dem Vinschgau.
Ohne Musik geht bei Karl Perfler nichts. Gerne engagiert er Musiker, die in den romanischen Kirchen kleine Konzerte geben und damit ein emotionales Erleben von Zeit und Landschaften und Menschen erlauben.
Wichtig ist ihm auch, dass die kleinen Kreisläufe wieder in Gang gesetzt werden. Warum sollen wir Waren und Erzeugnisse aus aller Herren Länder einkaufen, wenn wir hier in unserer wunderbaren Heimat alle Vorraussetzungen für aufrichtige Erzeugniss haben? Gemeinsam mit den Kindern versucht Karl Perfler Getreideäcker anzusäen, um gerade die Kinder für aufrichtige Erzeugnisse von Mutter Erde zu begeistern. Die Kinder werden dadurch zu starken Botschaftern für ein Neues Denken.
Bei den drei Busreisen im April und im Mai wird Karl Perfler die Pusterer auch zum weißen Stein im Marmordorf Laas begleiten und anschließend nach einer kurzen Wanderung auf einem Waalweg zu einem Weinbauern führen.
Umgekehrt werden die Vinschger in das Pustertal kommen und sich freuen ein Stück Südtiroler Heimat kennen zu lernen.
Fahrplan des Einsammelbusses: Innichen ab 06.30 Uhr Zustiege in allen Orten entlang der Strecke Innichen – Meran möglich. Abfahrtzeiten erfahren Sie bei der Anmeldung.Rückfahrt am späten Abend.
Kostenbeitrag € 75,00 für Fahrt im modernen Reisebus, Frühstücksbuffet, Konzert, Mittagessen (ohne Getränke), Marende mit Vinschger Weinen bei einem Weinbauern, Führung Marmordorf Laas, Führung durch Herma Hellweger und Karl Perfler
Anmeldungen: bis spätestens 15. April mittels Überweisung von € 75,00 auf das Konto von Karl Perfler, Raika Laas, Filiale Eyrs . Bitte Termin der Reise angeben.
IBAN: IT 14 L 08117 58501 000301021745 SWIFT-BIC: RZSBIT21112
Auskünfte erteilt Karl Perfler, Tel. 3200829165
Liebevoller, respektvoller Umgang – Kerngruppe
Kerngruppe für einen gemeinsamen Weg
Vor wenigen Tagen trafen sich in der Tschenglsburg knapp dreißig Personen aus den verschiedensten Wirtschafts- und Kulturverbänden zu einem Kreisgespräch. Karl Perfler hatte sie eingeladen, um über einen neuen Weg der Zusammenarbeit im Vinschgau nachzudenken.
Mit in der Runde saß Günther Reifer, der die Idee der Gemeinwohl-Ökonomie als ein alternatives Wirtschaftssystem, das auf Menschenwürde, Solidarität, Kooperation, ökologischer Verantwortung und Mitgefühl aufbaut, vorstellte.
Karl Perfler sprach in seiner Begrüßungsrede von einem bestehenden Unbehagen, das sich sehr oft in gegenseitigen Schuldzuweisungen ausdrückt. „Es ist schwierig Menschen zusammenzuführen, die sich mit Vorurteilen und Beschuldigungen bewerfen. Und trotzdem leben in unserem Tal genügend Menschen, die sich zusammentun wollen, um gemeinsam einen Weg zu finden, der auf Grundwerte aufbauend, wachsen könnte. Eine aus den verschiedenen Wirtschafts- und Kulturzweigen bestehende Kerngruppe, die sich zu den Grundwerten der Gemeinwohl-Ökonomie (Gemeinwohl-Region) bekennt, könnte der Hebel, die Lösung für eine Veränderung auf wirtschaftlicher, sozialer, politischer und gesellschaftlicher Ebene sein und aufzeigen, dass eine Zusammenarbeit notwendig ist und ziel führend sein kann“, so der Gastgeber in seiner Rede. „Diese Kerngruppe wird im Sinne von Gemeinwohl erfolgreich sein und weitere Kreise ziehen. Gäste werden gerne in ein Tal kommen, das zusammenarbeitet und in dem die Gastgeber die lokalen Erzeugnisse mit Freude und Begeisterung anbieten. Und sie werden zu Hause auch gerne die Produkte kaufen, die sie in der Ferienzeit kennen und schätzen gelernt haben“.
Eine Gruppe von engagierten Vinschgern wird Personen und Betriebe für die angestrebte Kerngruppe suchen.
Liebevoller, respektvoller Umgang
In der Kerngruppe sollten Menschen arbeiten, die einen liebevollen Umgang, ein respektvolles Miteinander, anstreben.
Liebevoller, respektvoller Umgang
1) mit sich selbst
2) mit den Mitmenschen
3) mit der Schöpfung
Die Menschen in der Kerngruppe könnten so aufzeigen wie ein gemeinsamer Weg, aufbauend auf Grundwerten, mehr Lebensqualität bedeuten würde und ganz bestimmt würden sich immer mehr Menschen für ein Eintreten in diesen Kreis entscheiden. Die Menschen in der Kerngruppe könnten sich austauschen, gegenseitig stärken und unterstützen und nach außen geschlossen auftreten. Aus der Kerngruppe könnte eine Bewegung entstehen, die immer größer und breiter wird. Wer Lust und Interesse hat, als Betrieb oder als Person in diese Vinschgauer Kerngruppe einzutreten und darin mitzuwirken, kann sich gerne bei Karl Perfler, Tschenglsburg melden. In einem Team sind wir dabei Personen aus allen Wirtschaftssparten, aus der Kultur- und Kunstwelt für diesen Kernkreis zu begeistern. Nichts ist vorbestimmt. Es gilt nur gewisse ethische Grundregeln zu beachten und Grundwerte zu respektieren. Darauf aufbauend wird eine Entwicklung möglich sein, die heute noch nicht mit Bestimmtheit vorhersehbar ist. Unterwegs aber werden sich immer wieder neue Möglichkeiten und Wege zeigen und gerade in der Offenheit und in der Freiheit für Neues liegt die Kraft dieser Neuen Bewegung.
Geführte Konzertwanderung von Prad nach Tschengls auch jeden Mittwochabend
Der Gesang der Abendstunden
Immer wieder fragen mich Gäste und Einheimische nach einer Konzertwanderung am Abend. Gerne biete ich an jedem Mittwochabend – ab 04. April 2012 – eine geführte Wanderung mit einem kleinen Konzert unterwegs in der Ottiliakapelle, an.
Treffpunkt ist wie immer der Camping Sägemühle in Prad um 20.00 Uhr.
Nach der Wanderung werden die TeilnehmerInnen zum Ausgangspunkt zurück gebracht.
Das kleine Konzert in der Ottiliakirche wird um 21.00 Uhr stattfinden.
Teilnahmegebühr für Führung und Musikentgelte € 12,00 (Kinder bis 15 Jahren gratis)
Anmeldung notwendig bis spätestens Vorabend 18.00 Uhr: bei Karl Perfler, Tel. 3200829165 oder karl.perfler@rolmail.net
Konzertwanderungen im Vinschgau – vom 03. April bis Mitte November – jeden Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag
Seit Mai 2005 organisiert und führt der Natur- und Landschaftsführer, Karl Perfler, Konzertwanderungen durch den Vinschgau. Für Gäste und Einheimische sind diese Wanderungen mit einem emotionalen Gesprächs-Konzert in einer kleiner Kirche unterwegs ein ganz besonderes Erlebnis. Sprache und Musik und die Bilder einer vielfältigen und melodischen Landschaft.
Ab 03. April wandern wir dreimal wöchentlich – jeden Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag –
von Prad am Stilfserjoch nach Tschengls, zur Tschenglsburg
Musik als höhere Sprache
Karl Perfler organisiert keine Wanderung ohne Musik. Oft durfte er erfahren, dass es gerade die kleinen Konzerte in den alten Kirchlein waren, die für die Wanderer zu unvergesslichen Erlebnissen wurden. Deshalb bietet Karl Perfler auch heuer vom 03. April bis Mitte November 2012 seine Konzertwanderungen an.
Heidi Pixner und Gernot Niederfriniger (Fotos oben) werden abwechslungsweise die Konzerte in der Ottilia Kirche spielen.
Anreise zu den Konzertwanderungen
Die angemeldeten Konzertwanderer werden um 10.30 Uhr am Bahnhof in Spondinig von einem Shuttlebus abgeholt und zum Ausgangspunkt der Wanderung gefahren (3 Min.)Karl Perfler wird die Wanderer am Bahnhof in Spondinig begrüßen und zum Ausgangspunkt der Konzertwanderung begleiten. Ausgangspunkt und Treffpunkt für die Konzertwanderungen an allen vier Tagen ist der Camping Sägemühle in Prad um 10.45 Uhr.
Fahrplan der Vinschgerbahn (und Zug ab Bozen) nach Spondinig
Meran ab 09.16 Uhr – Algund 09.18 – Marling 09.21 – Töll Brücke 09.34 – Plaus 09.36 – Naturns 09.40 – Staben 09.49 – Tschars 09.51 – Kastelbell 09.55 – Latsch 10.00 – Goldrain 10.04 – Schlanders 10.10 – Laas 10.21 – Eyrs 10.24 – Sponding an
Mals ab 10.20 Uhr – Schluderns ab 10.24 Uhr – Sponding an 10.30 Uhr
Anmeldungen und Auskünfte
Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich, da begrenzte Teilnehmeranzahl. Tel. 3200829165 oder karl.perfler@rolmail.net bis spätestens um 18.00 Uhr am Vorabend der Wanderung.
Die Konzertwanderung
Reine Gehzeit 60 Minuten. Geringer Höhenunterschied von 100 Metern. Leichte Wanderung mit Pausen für die Führung. Um 12.00 Uhr Gesprächs-Konzert in der Ottiliakirche. Dauer 30 Minuten ca.
Rückfahrt – Rückkehr
Von der Tschenglsburg werden die Wanderer zum Bahnhof in Eyrs gebracht und sie können mit der Bahn zurück fahren.
Kosten für Führung, Konzert und Transfer € 12,00 .
Zu Fuß vom Reschen nach Meran – 28.April bis 01. Mai 2012
Mehrere Male durfte ich Wanderer vom Reschen nach Meran begleiten. Und immer wieder sind es spannende und überraschende Begegnungen mit der herrlichen Naturlandschaft, mit den Mitwanderern und mit sich selbst.
Am 28. April ist es wieder so weit und wir starten bei der Etschquelle und werden in vier Tagen bis zum Schloss Tirol wandern.
Treffpunkt ist das Hotel “Zum Mohren” in Reschen wo wir gemeinsam frühstücken werden. Abschluss der Wanderung beim Schloss Tirol.
Die vier Tagesetappen
1. Tagesetappe: Samstag, 28. April – Von der Etschquelle nach Mals
Wir treffen uns bis 09.30 Uhr im Hotel “Zum Mohren” in Reschen – Frühstück ab 8.30 Uhr – und starten pünktlich um 09.30 Uhr mit der Wanderung.
Unser Weg führt uns vorerst zur Etschquelle und anschließend den Seeen entlang – Reschen Stausee und Haidersee – zu den Fischer Häusern, hinunter nach Burgeis und zum Kloster Marienberg und anschließend über den Sonnensteig nach Mals. Hier endet unsere erste Tagesetappe und wir werden nach Tschengls gebracht wo wir alle drei Nächte übernachten werden.
Reine Gehzeit: 6 Stunden
2. Tagesetappe: Sonntag, 29.April – Von Mals nach Tschengls
Nach einem ausgiebigen Frühstück in der Tschenglsburg, werden wir nach Mals gefahren und dort starten wir unsere zweite Tagesetappe.
Der Weg führt uns vorerst zum Tartscher Bichl zu einem kurzen Morgengruß und anschließend geht es über Glurns und St. Jakob Söles nach Lichtenberg und weiter über Agums, Prad nach Tschengls.
Reine Gehzeit: 5 Stunden
3. Tagesetappe: Montag, 30. April – Von Tschengls nach Staben/Naturns
Nach dem Frühstück wandern wir zum Marmordorf Laas, steigen durch die blühenden Obstwiesen hinauf nach Allitz und erreichen Kortsch und Schlanders. Auf dem Panoramaweg geht es weiter nach Vetzan, Goldrain und ab Latsch ausschließlich auf Waalwegen nach Staben/Naturns.
Reine Gehzeit: 7 Stunden
4. Tagesetappe: Dienstag, 01. Mai – Von Staben zum Schloss Tirol und nach Meran
Die Vinschgerbahn hat uns am Morgen nach Staben gebracht und wir freuen uns auf unsere vierte Etappe, die uns zu Endziel beim Schloss Tirol bringen wird. Von Staben geht es vorerst nach Kompatsch/Naturns und hier steigen wir zum Panoramaweg am Sonnenberg hinauf und vorbei an Naturns und Plaus erreichen wir Partschins am Eingang des Zieltales. Hier nehmen wir den Waalweg, der uns nach Plars und zum Schloss Tirol bringen wird.
Im Gesamtkostenpreis von € 285,00 sind inbegriffen: 3 Übernachtungen mit Frühstück, volle Verpflegung unterwegs (inklusive Getränke) und 3 Abendessen in der Tschenglsburg, ohne Getränke, (Sa-So-Mo) Frühstück beim Start in Reschen, alle notwendigen Transfer ab dem Frühstück in Reschen bis zum Endziel in Meran, Entgelte für Musiker, Gepäckstransport (nur ein kleiner Rucksack mit dem Allernötigsten muss mitgetragen werden), Organisation und Führung durch Natur- und Landschaftsführer Karl Perfler und Team
Anmeldungen: bis spätestens 31. März mittels Anzahlung € 150,00 auf das Konto von Karl Perfler, Raika Laas, Filiale Eyrs
IBAN: IT 14 L 08117 58501 000301021745 SWIFT-BIC: RZSBIT21112
Die Restsumme kann bei der Wanderung bezahlt werden.
Telefonische Auskünfte unter Nr. +39 3200829165 Karl Perfler oder karl.perfler@rolmail.net

Morgengruß am Sonntag bei der Veitskirche auf dem Tartscher Bichl - im Bild die Veitskirche im Blau des Vintschgauer Himmel

Gernot Niederfriniger mit seiner Wanderharfe bei der St. Ägidius Kirche über den Dächern von Kortsch/Schlanders
Auf dem Jakobsweg “Unterwegs zur Marillenblüte”
Unterwegs zur Marillenblüte……… mit Karl Perfler
Unterwegs für mich, zu meinem Kern
Unterwegs für ein Neues Schauen und Erkennen
Mutig ist sie die Marillenblüte. Sie stellt sich als eine der ersten Blüten tapfer den oft harten und kalten Bedingungen und wird in ihrer Reifung zu einer unübertrefflichen eigenständigen Frucht.
Auch wir sind unterwegs. Nicht immer haben wir den Mut und die Kraft so zu sein wie wir eigentlich sind. Wir passen uns an und verlieren dabei oft uns selbst. In einer Zeit der großen Veränderungen wird es wertvoll sein, uns selbst näher kennen zu lernen, zum Kern in uns vorzudringen, vor -“zuwandern.“
Karl Perfler, Natur- und Landschaftsführer und Gastgeber in der Tschenglsburg lädt zu zwei ganz besonderen Wanderungen auf dem Jakobsweg durch den Vinschgau, durch das Tal der jungen Etsch ein. Im lohnenden Rhythmus des Gehens können wir uns selbst begegnen und in der Gemeinschaft der Mitwanderer können wir uns stärken und neu motivieren so zu sein wie wir sein wollen und sind. Dabei werden wir erkennen, in welch wunderbarer Heimat wir leben dürfen.
1. Wanderung zur Marillenblüte
Samstag, 24. März
Auf dem Jakobsweg von Staben zur Tschenglsburg
Start der Wanderung am Bahnhof in Staben (Feuerwehrhalle)
07.05 Uhr (Zug aus Mals 06.58, aus Meran/Bozen 07.05 Uhr)
In Staben steigen wir zum nahen Waalweg auf und nun geht es bis Tiss/Goldrain immer auf dem Waalweg gemütlich dahin.
Vorbei an Goldrain, Vetzan, immer am Sonnenberg, bis nach Schlanders/Kortsch nach St.Ägidius. Nun steigt unser Weg bis Allitz leicht an und schließlich erreichen wir das Marmordorf Laas. Bis Tschengls ist es jetzt nicht mehr weit und wir freuen uns dabei gewesen zu sein.
Die Wanderer können die ganze Strecke mitwandern oder auch nur ein Teilstück mitgehen.
Deshalb hier der Wanderplan:
Staben ab 07.05 Uhr – Tschars/Pfarrkirche 08.00 Uhr – Kastelbell/Einstieg Waalweg Köfelgut 08.45 Uhr – Latsch/Einstieg Waalweg Kreisverkehr 09.45 Uhr – Schloss Goldrain 10.30 Uhr – Vetzan/Pfarrkirche 11.00 Uhr – Schlanders/Kortsch/St.Ägidius 12.30 Uhr – Allitz/Gasthof Sonneck 13.30 Uhr – Laas/Pfarrkirche 15.00 Uhr – Ankunft in Tschengls/Tschenglsburg 17.00 Uhr. In der Tschenglsburg erwartet uns eine gebührende Feier.
Im Wanderplan sind ausreichend Pausen vorgesehen. Verpflegung aus dem Rucksack. Für die Führung entstehen keine Kosten.
2. Wanderung zur Marillenblüte
Samstag, 31. März
Auf dem Jakobsweg vom Tartscher Bichl zur Tschenglsburg
Start der Wanderung am Bahnhof in Mals um 08.00 Uhr
Wir gehen zum Tartscher Bichl und werden uns dort auf unseren Weg vorbereiten. Nach einer Meditation auf dem Bichl gehen wir über Glurns (immer auf dem Jakobsweg), St. Jakob Söles, nach Lichtenberg und weiter über Agums, Prad nach Tschengls zur Tschenglsburg. Die Wanderer können die gesamte Strecke mitwandern, oder an den gewünschten Orten zur Wandergruppe dazu kommen. Deshalb hier der Wanderplan.
Wanderplan für die 2. Marillenblütenwanderung
Start Bahnhof Mals 08.00 Uhr, Tartscher Bichl 09.00 Uhr – Glurns(Stadtplatz) 09.30 Uhr – Lichtenberg 11.30 Uhr – Prad (Pfarrkirche) 13.00 Uhr – Ottilia Kirche 14.30 Uhr – Tschengls/Tschenglsburg 15.30 Uhr. Hier wird gebührend gefeiert.
Verpflegung aus dem Rucksack. Für die Führung entstehen keine Kosten.
Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung erforderlich. Anruf genügt: Karl Perfler Tel. 3200829165 oder karl.perfler@rolmail.net














