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„Ich war im Krieg“, Eröffnung der Ausstellung in der Tschenglsburg am Dienstag, den 31.Jänner

„Ich war im Krieg“

Wanderausstellung mit Eindrücken vom gebürtigen Schnalser Luis Raffeiner vom Russlandfeldzug.

Tschenglsburg: 31.01. bis 12.02.2012

Luis Raffeiner war als Wehrmachtssoldat beim Russlandfeldzug im Zweiten Weltkrieg. Dabei hat er selbst Bilder geknipst, die ihn und seine Kameraden während der Vorbereitung des Krieges aber auch mitten im Geschehen an der Front zeigen.
Mit dem Soldaten Luis Raffeiner bekommt der abstrakte Begriff „Krieg“ ein Gesicht. Die „große“ Geschichte und das persönliche Erleben des Protagonisten Raffeiner hängen eng zusammen und daraus ergeben sich viele Fragen. Die Ausstellung regt zum Überdenken, zum Nachdenken an und das Rahmenprogramm in der Tschenglsburg wird einen Bezug zur Gegenwart herstellen. Ist so was heute noch möglich? Würden wir heute noch gehorchen und in so einen schrecklichen Krieg ziehen? Sind wir selbstbewusst und eigenständig genug den versteckten und offenen Diktaturen und Mächten kritisch und frei zu begegnen?
Die Wanderausstellung wird vom Amt für Weiterbildung in Kooperation mit dem Landesarchiv, den Landesbibliotheken Teßmann und Claudia Augusta und der Edition Raetia organisiert. Sie kann kostenlos beim Amt für Weiterbildung angefordert werden und ist für die dritten Klassen der Mittelschule sowie für Oberschulen zu empfehlen.

Für Rahmenveranstaltungen stehen Historiker Dr. Leopold Steurer und die Autorin Luise Ruatti zur Verfügung.
Ergänzt wird die Ausstellung von einem Video-Interview mit Luis Raffeiner, das im Auftrag des Holocaust-Memorial-Museums in Washington im Dezember 2009 aufgezeichnet wurde.
Die Ausstellung in der Tschenglsburg wird vom Bildungsausschuss Laas/Tschengls in Zusammenarbeit mit der Schützenkompanie Tschengls organisiert.
Buch von Luis Raffeiner
Frau Luise Ruatti aus Naturns hat die Lebenserinnerungen von Luis Raffeiner im Buch mit dem Titel „Wir waren keine Menschen mehr“
 aufgezeichnet. Ein beeindruckendes Buch über die Kindheit und Jugendzeit von Luis Raffeiner und über den Krieg in seiner brutalen und grausamen Wirklichkeit. „Seine Geschichte ist bedrückend und zusammen mit seinen Fotografien ein seltener, später Glücksfall für die Zeitgeschichte“, so äußerte sich Historiker Dr. Gerald Steinacher darüber.

Rahmenprogramm in der Tschenglsburg

Dienstag, 31.Jänner: Feierliche Eröffnung der Ausstellung um 19.00 Uhr. Frau Ruth Stecher vom BA-Tschengels  wirddie  Ausstellung eröffnen, der Historiker, Leopold Steurer spricht über den 2.Weltkrieg und Frau  Luise Ruatti führt durch die Ausstellung

Samstag, 04.Februar: „Tschengls während der Optionszeit und im 2. Weltkrieg. Referent: Dr. Herbert Raffeiner. Moderation: Karl Perfler Beginn: 18.00 Uhr

Sonntag, 05. Februar: Ein Sonntagnachmittag mit Maridl Innerhofer, bekannte Mundartdichterin  aus Marling undTochter des Lehrers Franz Innerhofer, der 1921 von den Faschisten in Bozen erschossen worden ist. Musikalische Umrahmung: Gernot Niederfriniger. Beginn: 17.00 Uhr

Samstag, 11.Februar: Krieg und Frieden und eine Einladung zur Einfachheit: „Leben und nicht gelebt werden.“ 19.00 UhrKonzert in der Pfarrkirche und ab 20.00 Uhr Festabend in der Tschenglsburg mit Musik, Literatur und vergessenen Gerichten.

Paralell zur Wanderausstellung werden in der Tschenglsburg alte Bilder und Ansichten von Tschengls und den Menschen in Tschengls ausgestellt. Diese ganz besondere Ausstellung wird von der Haspinger Schützenkompanie Tschengls gestaltet.


Anmeldungen für Führungen durch die Ausstellung: bei Karl Perfler, Tschenglsburg

Tel. 3200829165 oder karl.perfler@rolmail.net

 

 


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